Die alte Militärsiedlung Überreste des kalten Krieges

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An einem Ort wo heute eines
der faszinierendsten Projekte der Zukunft entsteht,
befand sich früher ein Militärflughafen der
russischen Streitkräfte und militärisches
Sperrgebiet.
Auf dem Werftgelände selbst sind
die über 60 Shelter gut sichtbar, diese werden
auch zum Teil wirtschaftlich genutzt. Das Besucherzentrum
ist einer dieser ehemaligen "Flugzeuggaragen"
und hat durch dessen Umbau eine ganz neue friedliche
Bestimmung erfahren. |

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Verlässt man den
Parkplatz der CargoLifter World aber nach links in Richtung
Krausnick, kann man die Spuren der Vergangenheit noch
deutlicher erleben und sich eine wage Vorstellung eines
einst regen Militärlebens machen. Dort befinden
sich die Überreste der Verwaltungs- und Wohngebäude
russischer Soldaten.
Die Siedlung ist auf der kleinen Übersichtskarte
mit grün markiert. (nur ungefähre Lage). |
Wohnen im Grünen Teil
I
Da bei den meisten Gebäuden keine
Dächer mehr vorhanden sind, holt sich die Natur
ihren alten Lebensraum zurück.
Zuerst ging ich davon aus, das die Dächer
eingefallen sind. Nachdem aber keine Überreste
davon zu entdecken waren, wurden die Dachkonstruktionen
wohl von den Russen entfernt - aber warum?
Eigentlich stehen nur noch nackte Mauern,
der Rest ist scheinbar einer Weiterverwertung in Russland
zugeführt worden. |

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Ein Teil des Komplexes ist
durch Zäune abgesichert und scheint noch zum Gelände
der CargoLifter AG zu gehören. Größere
Teile sind nur durch Hinweisschilder markiert, die auf
die Gefahren des Betretens hinweisen. So spannend es
sein mag, die Siedlung zu ergründen, muss jedoch erwähnt werden,
dass alle Gebäude
sehr stark einsturzgefährdet sind. Ein direktes
Annähern oder gar Betreten ist lebensgefährlich
daher dringend zu unterlassen. |
Neben fehlenden Dächern,
gibt es auch meist keine Fenster. Manchmal hat man den
Eindruck vor einem Rohbau zu stehen, der seine Fertigstellung
verpasst hat. Allerdings gleicht der größte
Teil der Gebäude eher Ruinen, welche teilweise
eingestürzt sind. |

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Die gesamte Siedlung befindet
sich sehr gut getarnt mitten im Wald. Im Laufe der Jahre
ohne menschliche Bewohner wird diese Tarnung immer besser.
Ehemalige Wege werden überwuchert und überall
wachsen neue kleine Bäume, die wohl gerade ein
dutzend Jahre alt sein mögen.
Wer von der Straße Richtung Krausnick
in Richtung Siedlung schaut, kann die Größe
des gesamten Komplexes nur erahnen, der sich weit in
den Wald erstreckt.. |
Etwas weiter abseits in
Richtung des Ortes Krausnick befinden sich diese Wohnblocks,
scheinbar neuen Datums.
Da diese mit Balkonen versehen sind,
gehe ich davon aus, dass sie als Wohngebäude
für die Angehörigen der russischen Offiziere
und Militärverwaltung genutzt wurden. |

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...und
einigermaßen unheimlich |
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Wohnen
im Grünen Teil II
Ziemlich schwer vorstellbar,
dass in diesem Areal wohl einige hundert
Soldaten lebten und Ihren Dienst ableisten mussten. Diese Militärsiedlung
wirkt einerseits durch ihre Lage in einem
wunderschönen Mischwald ziemlich friedlich,
andererseits war sie auch ein Teil des kalten
Krieges. Einst extrem gut gesichertes Sperrgebiet
- heute vergessen und verlassen... |
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